Migration in Europa

Keine Angst vor fremden Kulturen

Die Flüchtlingskrise mit einer derartigen Völkerwanderung war in diesem Ausmaß nicht abzusehen. Sie ist der größte Menschen-Treck seit dem zweiten Weltkrieg. Auch damals hatte Deutschland unermessliches zu bewältigen – und geschafft. Danach folgte bekanntlich das Wirtschaftswunder, das niemand für möglich gehalten hatte. Keiner hatte erwartet, dass Deutschland – in Schutt und Asche – wieder in so kurzer Zeit zu eine der führenden Wirtschaftsnationen in der Welt aufsteigen würde. Das "Wir schaffen das!" der deutschen Kanzlerin sollte allen Mut machen und ihrer Hilfsbereitschaft nicht aufhören lassen.

Die Deutschen haben aus ihrer Geschichte gelernt. Nicht umsonst ist im Grundgesetz garantiert, dass Flüchtlinge und Asylsuchende an den Grenzen nicht abgewiesen werden dürfen, sondern ein verbrieftes Recht darauf haben, und in Deutschland Schutz vor Verfolgung und Krieg bekommen. Dennoch gibt es auch so viele so genannte Wirtschafts-Flüchtlinge, die nur aus Armut, Arbeitslosigkeit und den geringen Chancen in ihren Heimatländern ihr Heil im Verlassen ihrer Gebiete suchen, um am hervorragenden Sozialsystem in Deutschland zu partizipieren.

Migration in Europa

Hier sind natürlich Grenzen gesetzt. Die Europäische Union hat dem in der Verschärfung von Gesetzen einen Riegel vorgeschoben. Dieses Ratgeber-eBook gibt Antworten auf viele Fragen und zeigt auf, welche Bereicherung Deutschland durch das Millionenheer von Flüchtlingen erfährt. Es nimmt die Angst und unterstützt die zahlreichen gut gesinnten Menschen und die spontanen Willkommens-Aktionen.

Warum gibt es plötzlich so viele Flüchtlingen?
Die Hauptursache des Menschentroms aus dem nahen und mittleren Osten ist der seit Jahren andauernde Bürgerkrieg in Syrien. Aus anfänglich friedlichen Protesten gegen Unterdrückung und Geheimdienst-Verfolgung haben sich nach und nach militante Auseinandersetzungen entwickelt.

Das seit Jahrzehnten herrschende Regime ist massiv mit Waffengewalt gegen die eigene Bevölkerung vorgegangen. Syrien ist so undurchschaubar wie kaum zu verstehen. Verschiedene Interessengruppen und Widerstandsbewegungen bekämpfen sich teils gegenseitig und waren lange Zeit nicht einheitlich gegen den repressiven Staatsapparat zusammen zu bringen. Zudem haben ausländische Mächte unterschiedliche Interessen in Syrien. Nicht zuletzt handelt es sich hier auch um eine Art Stellvertreterkrieg wie zu Zeiten des kalten Krieges zwischen Ost und West. Russland und Amerika lassen hier die Muskeln gegeneinander spielen. Die einen unterstützen das herrschende Regime und wollen ihren Fuß im mittleren Osten behalten.

Und die anderen unterstützen Widerstandskämpfer gegen syriens Machthaber Assad. Dazu kommt die Terrororganisation IS, die weite Teile des Landes unter ihre Kontrolle gebracht hat und eine Schreckensherrschaft in ihrem Einflussbereich etabliert. Syrien ist heute ein Fleckenteppich unterschiedlicher Machtgruppen. Der Bürgerkrieg hat inzwischen Hunderttausende das Leben gekostet, Millionen sind auf der Flucht. Auf dem Rücken der Bevölkerung wird ein unmeschlicher Krieg geführt.

Zurück bleiben die Alten und Schwachen, die sich eine Flucht gar nicht erst leisten können. Die Fluchtwege führen über die Türkei, Jordanien und den Libanon, die notdürftige Flüchtlingscamps meist in Zelten eingerichtet haben. Aber Syrien ist nicht allein der Grund. Die vornehmlich von den USA geführten Kriege gegen Afghanistan (als Folge der Anschläge vom 11. September 2001 in Amerika durch die von Afghanistan ausgehende Terrororganisation Al Kaida) und gegen der Irak (wegen vermeintlicher Chemiewaffen und terroristischer Unterstützung) haben zu weiteren Flüchtlingstrecks geführt.

Ferner ist der Zusammenbruch autoritärer Regime (bekannt unter dem Namen Arabischer Frühling) in Libyen, Tunesien, Ägypten, Somalia und in Teilen Schwarzafrikas (Mali, Nigeria, Sahel-Zone) mit ein Grund für so viele Flüchtlinge. Bürgerkriege in unterschiedlichen Teilen der Welt sowie Verfolgung bestimmter Volksgruppen komplettieren das sehr komplexe Bild der modernen Völkerwanderung.

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