September, 2015

Clever verhandeln und GELD sparen!

Feilschen oder handeln?

Es ist schon ein Unterschied, ob wir auf dem Markt oder einem orientalischen Basar Feilschen oder im Geschäft und beim Händler handeln, um einen Preis ringen, verhandeln, ihn runter drücken wollen. Auf Basaren ist es üblich, um jedes Teil zu kämpfen. Es gehört zum Verkaufssport. Wer auf dem Basar nicht handelt, wird nicht für voll genommen. Die orientalischen Händler verlangen zuerst immer einen wesentlich höheren Preis, weil sie genau wissen, dass ihre Kunden nur die Hälfte oder ein Drittel am Ende bezahlen werden.

Man nähert sich irgendwie an, geht mal weg, kommt wieder, zeigt Interesse, nennt einen neuen Preis, der Händler auch und je nach Geschick sind am Ende beide zufrieden – selbst wenn der Verkäufer lamentiert und seine kranke Schwiegermutter ins Spiel bringt. Wer auf einem Basar den geforderten Preis bezahlt, versteht das Geschäft nicht. Man kann natürlich in einem westeuropäischen Geschäft nicht uneingeschränkt handeln. Und dennoch gibt es Unterschiede zwischen Südländern und nordischen Regionen.

shop_gross_clever_verhandelnIm heißen Süden handelt man eher wie auf einem Basar als im kühleren Norden. Orientalischer Basar gefällig? Wie geht es eigentlich auf einem Basar zu? Der Händler nennt einen völlig überteuerten Preis für ein Textilstück oder eine Handarbeit, eine Ledertasche oder einen Gürtel, einen Teppich. Wir vergleichen mit den Preisen in der Heimat – was schon der falsche Ansatz ist.

Wir sollten stattdessen beachten, welche Löhne in dem Gastland üblich sind, dann kommen wir dem tatsächlichen Wert der angebotenen Gegenstände schon viel näher. Eine Arbeitsstunde in der Heimat kostet 50, 60, 70 Euro und mehr. Im Gastland sind es oft nur Bruchteile davon, einen Euro vielleicht. Dass lässt den angebotenen Artikel schon erheblich preiswerter erscheinen.

Dann kommt noch die orientalische-südländische Mentalität hinzu. Man trinkt einen Tee zusammen und diskutiert über den Teppich. Welche Qualität hat er denn? Eine gute Frage, denn oft wird Ihnen minderwertige Ware als ein echter Perser angeboten. Da sollten Sie sich schon ein wenig auskennen. Zertifikate und aufgeklebte Siegel sind nicht immer echt. In der Türkei sind sie ganz ehrlich: "Die Ware ist nicht gefälscht, sie ist getürkt." Entweder nehmen Sie einen Fachmann mit, am besten einen einheimischen Freund. Auch sollten Sie einige Tricks kennen, um einen echten Teppich von einem Fake-Exemplar zu unterscheiden, etwa bei der Prüfung des verwendeten Materials. Ist es wirklich reine Wolle oder ein Kunststofffaser? Sie müssen erkennen, ob Sie es mit einem seriösen Händler zu tun haben oder mit einer Klitsche, die nur Geld mit minderwertiger Ware macht. Entweder sind Sie in der Lage, einen echten Teppich von einem unechten zu unterscheiden, oder Sie lassen die Finger davon und gehen lieber in ein größeres Geschäft, wo Sie zwar etwas mehr bezahlen, dafür aber Qualität bekommen.

Handeln die Deutschen wirklich nicht?

Die Deutschen sind generell Muffel im Handeln. Ihnen liegt das Feilschen nicht so sehr. Das hängt auch mit den früheren strengen Rabattgesetzen (Winter-/Sommer-Schlussverkauf) zusammen, die inzwischen zwar gelockert sind, aber es steckt den Deutschen immer noch zu sehr im Blut, eher nicht zu handeln. Dabei ist es doch nur eine simple Frage: "Wieviel Prozent Nachlass kann ich auf diesen oder jenen Artikel bekommen?" Hier besteht eine gewisse Scham, die heutzutage völlig unbegründet ist. Man kann auch im Textilgeschäft um Prozente bitten, bei Schuhen feilschen und sogar im Lebensmittelladen nachfragen.

Man kann es ja verstehen, wenn jahrzehntelang das Feilschen um Preise verpönt war. Nun muss man aber langsam umdenken und das Handeln lernen. Gehen Sie auf einen orientalischen Basar und schauen sich die Einheimischen an, wie die um jeden Preis kämpfen. Man muss endlich alle Scheu über Bord werfen. Natürlich bleibt es in einem europäischen Geschäft nicht bei der Frage: "Wie viele Prozente kann ich bekommen?" – man muss auf die Abwehrhaltung des Verkäufers vorbereitet sein und sich entsprechende Argumente zum weiteren Gespräch zurechtlegen.

Geben Sie nicht gleich auf, sondern verhandeln weiter. Legen Sie sich einen Schlachtplan zurecht. Denken Sie dabei immer an das klassische Auto-Geschäft, wo um jeden Preis auch schon in der Vergangenheit gefeilscht wurde. Immerhin geht es da um immense Summen. Heute lacht sich doch jeder Autohändler kaputt, wenn er Sie nur mit einem Satz Fußmatten beglücken kann. Selbst bei hohen Lebensversicherungen wurde schon in der Vergangenheit hart verhandelt, weil jeder weiß, dass der Agent hohe Provisionen einstreicht. Wer eine Police über 100.000 Euro oder 250.000 Euro abschließt, weiß, dass der Verkäufer einige 1.000 Euro einstreicht.

Warum sollte man davon nicht auch profitieren? Das geht aber hier nur dadurch, dass der Versicherungsmann einem direkt einige Scheine bar auf die Hand legt. Denn der rechnet ja mit seinem Unternehmen direkt ab und bekommt die Provision auf sein Konto überwiesen. Die Versicherung selbst würde einem ja nicht ein paar hundert oder tausend Euro für den Abschluss geben.

Lernen Sie endlich zu handeln!

Die schlechte Nachricht ist, dass Deutsche nicht gut handeln können. Die gute Nachricht aber ist auch, dass man es lernen kann.

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Gesund älter werden

Unsere Gesellschaft wird älter

Nicht zuletzt, weil es immer weniger Geburten gibt und die Sterbefälle inzwischen die Neugeburten übersteigen, wird unsere Gesellschaft zwangsläufig immer älter (und nimmt ab). Die Medizin wird besser und das Lebensalter steigt – bis zu 85 Jahren im Durchschnitt. Es ist heute auch bei uns keine Seltenheit mehr, 90- und 100-jährige anzutreffen. Weil die Medizin immer mehr Fortschritte macht, wird die Lebensqualität älterer Menschen auch spürbar angehoben beziehungsweise im Alter aufrecht erhalten.

Man muss heute nicht mehr mit morschen Kniegelenken auf sein Ende im Sessel warten, sondern kann sich bewegen und sein Leben bis ins hohe Alter selbst organisieren. Es gibt Gehhilfen und andere nützliche Erfindungen, die den Senioren vieles erleichtern. Alter muss nicht mehr deprimierend beschwerlich sein, nein, man darf sich freuen, tanzen, bewegen, spielen und teilnehmen. In Zukunft treffen wir auf immer mehr Ältere, denen immer weniger Jüngere zur Seite stehen.

shop_gesund_älter_werdenDer statistische Baum der Alterspyramide verdickt sich nach oben Richtung 60 bis 80 Jahre. Hätten wir nicht die starke Zuwanderung und den derzeitigen Flüchtlingsstrom aus anderen Ländern, würde die Bevölkerung in Deutschland noch schneller abnehmen und vor allem älter werden. Konsequenzen aus dem demographischen Wandel. Eine solche Entwicklung hat natürlich auch Folgen. Die naheliegenden sind, das ganz neue Angebote für die Generation 60+ geben muss: an Freizeitgestaltung, an Gesundheitsprogrammen, Bewegungs-Aktionen, Vorsorge, Betreuung, an seniorengerechten Wohnungen, Restaurants mit leichter Kost und so weiter.

Die Wirtschaft ist ja da nicht untätig, sondern clever. Längst hat man diese kaufkräftige Gruppe ausgemacht und bietet passgenau Senioren-Offerten an. Und oft sind es besondere Vorzugsbehandlungen, die ältere Menschen hier genießen dürfen. Ob bei Wohnungen ohne Barrieren – selbst bei Duschen und Bädern, die man ebenerdig begehen kann – oder bei wechselnden Mittagstischen mit seniorengerechter Kost, bei reduzierten Eintritten in Mussen, Theatern, Opern, Konzerten oder Zoos, ja sogar bei verbilligten Zug- und Bustickets und auch bei organisierten Ausflügen sowie Urlauben: Die Angebote nehmen täglich zu. Die Generation 60+ wird regelrecht umworben, weil sie viel Geld auszugen hat. Und ihre Mobilität ist trotz des hohen Alters enorm. Eine weitere Konsequenz aus dem demographischen Wandel, dass der Staat besondere Rücksicht auf seine Rentner und Pensionäre nimmt. Die Gruppe stellt die größte Wählerschaft, und wer hier deren Interessen vernachlässigt, wird abgewählt. Die Generation 60+ ist also von der Politik stark umworben.

Und die Frage nach der Jugend im Alter wird aufgrund des demographischen Wandels immer aktueller – 60 ist das neue 30! Die Gesellschaft wird zunehmend älter und schreit deshalb nach Beschäftigung und Freizeitangeboten für Senioren. Die Alten sind überwiegend noch fit und trauen sich etwas zu – auch so wie einige junge Leute leben. Firmen holen sich die Erfahrungen älterer Mitarbeiter wieder zurück. Lange Zeit hat man durch Frühpensionierungen aufgrund der Wirtschaftskrise Beschäftigte mit 57 Jahren und jünger vorzeitig nach Hause geschickt.

Warum sind alte Menschen oft so unzufrieden?

Es gibt in keiner Altersgruppe so viele Unzufriedene wie unter Senioren. Woran liegt das? Sind es die verpassten Chancen, die nicht erreichten Ziele? Oder ist es das Gefühl, nicht genug vom Leben abbekommen zu haben? Was heißt genug, und was steht einem zu? Alte Menschen neigen dazu, am Ende noch schnell alles zu raffen und mitzunehmen, was ihnen in die Hände kommt – ein merkwürdiges, aber weit verbreitetes Phänomen. Es ist schon beschämend mit anzusehen, wie sich Senioren am Büffet die Taschen vollstopfen und ihre mitgebrachten Tupperdosen füllen.

Alte Menschen entwickeln mitunter eine merkwürdige Sammelleidenschaft – von leeren Margarinedosen über Joghurt-Becher bis hin zu Plastik- und Papiertüten sowie außergewöhnliche Schnappsflaschen. Manchmal verspürt man bei ihnen ein reines Besitzdenken. Sie können das alles nicht gebrauchen, doch das Gefühl, wieder etwas umsonst zu bekommen, beseelt sie geradezu. Ein Grund mag die harte Entbehrung während der Kriegszeit sein. Man hat etwas nachzuholen. Sie sind hocherfreut über den Rollator, das Hörgerät, den Toilettenstuhl – oft Gegenstände, die ungenutzt in der Ecke bleiben – aber mat hat sie, und sie waren teuer.

So bekommt man von der Gesellschaft endlich etwas zurück. Obwohl sie alles haben und es ihnen gut geht, sind sie dennoch unzufrieden und verspüren mitunter die pure Lust an der Quälerei Ihrer Umgebung. Man kann es ihnen oft gar nicht mehr recht machen. Sie haben keinen Blick mehr für das Schöne im Leben – von Dankbarkeit keine Spur. Sie machen sich das Leben selbst zum Stress. Klar, die Beschwerlichkeiten des Alters sind nicht gerade beglückend. Es geht nicht mehr so leichtfüßig wie als junger Hüpfer. Aber darum gleich das ganze Leben zu verdammen, ist doch Quälerei, ja Masochismus.

Noch eins könnte zum Verdruss der Alten beitragen: Familienverbände haben sich weitgehend aufgelöst. Die Alten leben für sich – alleine. Es fehlt die Nestwärme, die Geborgenheit, die Teilnahme am Familienleben, der Umgang mit Kindern und jungen Menschen. Nehmen Sie einen mürrischen Opa oder eine Oma mal in den Arm und drücken Sie sie ganz fest. Dann erleben Sie, wie die auftauen und strahlen. Das fehlt ihnen nämlich. Stattdessen blasen die Senioren Trübsal in ihren Ghettos. Dagegen kann man aber etwas tun, man muss nur endlich aufstehen. Dieses Ratgeber-eBook unterstützt Sie dabei, Ihren letzten Lebensabschnitt so einzurichten und zu genießen, wie ein junger Teenager!

 

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