April, 2015

Mobbing total

Den Psychoterror abwehren!

Nur ganz wenige Menschen können sich gegen Mobbing erfolgreich wehren! Gegen Mobbing gibt es zwar inzwischen wirksame, gesetzliche Mittel, doch in der Praxis steht der Gemobbte oft immer hilflos und allein dar. Leider finden sich bisher nur ganz wenige Fälle, in denen Mobbingopfer erfolgreich waren. Hier und da hört man von Gerichtsurteilen, in denen Gemobbte am Ende sogar Entschädigungen zugesprochen bekamen.

Die Beweisführung liegt beim Opfer. Betriebe und die großen DAX-Unternehmen kehren Mobbingfälle gerne unter den Teppich und "regeln" das intern, bevor es überhaupt vor Gericht geht. Denn innerbetriebliche Mobbingfälle passen nicht unbedingt gut zum Image eines Groß- oder Kleinunternehmens. Es ist in der tat auch nicht ganz einfach, Mobing zu beweisen. Immer noch muss das Opfer die Beweisführung erheben und dafür auch ein möglichst lückenloses, stichfestes Mobbing-Tagebuch führen (dazu unten ausführlicher).


Mobbing ist eine riesige Grauzone. Wann fangen Hänselein an, und wo geht es ins Mobbing über? Oft ist es auch eine Frage, wie Mobbing definiert wird. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Not und hoher Arbeitslosigkeit "entledigt" man sich gern unbequemer und überflüssiger Mitarbeiter – nicht selten durch Mobbing.

Mobbing nicht nur auf der Arbeit. Mobbing greift zudem immer mehr um sich und beschränkt sich nicht mehr auf den Arbeitsplatz. Schon in der Schule spricht man von Mobbing. Auch das Mobbing in Jugendcliquen mittels Handy, Smartphone und Fotoveröffentlichungen im Facebook kommt immer mehr in Mode. Dass man hier in ganz besonderer Weise und völlig verletzend in die Intimsphäre Gemobbter eingreift, etwa wenn man Schlägerein auf dem Schulhof oder Intimes von der Schultoilette in Internet stellt, übersehen die Verursacher.

Dabei sind sich junge Menschen oft nicht bewusst, was sie damit anrichten können. Sie zählen das immer noch zu den kleinen Jugendsünden oder Kavaliersdelikten, die es aber nicht sind. Mobbing ist schon ganz handfest und greift stark in die Intimsphäre und Persönlichkeitsrechte jedes Einzelnen ein, der von Mobbing betroffen ist. Bei gemobbten Menschen dauert es oft Jahre, bis sie die Folgen und Verletzungen durch Mobbing überwunden haben. Ja, manchmal klappt es auch gar nicht, wenn durch Mobbing gar ein Arbeitsplatz verloren und kein Ersatz gefunden wurde. Man muss sich nur eins ganz klar vor Augen halten: Am Ende der Mobbingkette steht immer noch oft die Selbstaufgabe des Betroffenen, die Kündigung oder Auflösung des Arbeitsvertrages, der Ausfall wegen Krankheit, der Rückzug des Gemobbten nicht selten auch aus seinem sozialen Umfeld, das ihm bisher noch Halt gegeben hat.

Das muss aber nicht so sein. Denn heute gibt es wirksame Mittel gegen Mobbing. Und der Gesetzgeber hat eigens Bestimmungen für Opfer von Mobbing geschaffen. Dagegen kann man sich wirksam zur Wehr setzen. Dieses Ratgeber-eBook zeigt alle Möglichkeiten auf, sich erfolgreich gegen Mobbing zu widersetzen. Mit diesem eBook haben Sie nun den Mobbing Security Guide in der Hand, und der Psychoterror hat für Sie nun endlich ein Ende. Sie sind den richtigen Weg gegangen, indem Sie sich nun diese wirksame Waffe gegen Mobbing angeschafft haben.

Was ist Mobbing eigentlich genau?

Der Begriff des Mobbing stammt aus dem Englischen und leitet sich von "mob" = Pöbel ab. Das Mobbing ist dann zunächst einmal ein Anpöbeln. Die Engländer benennen es mit "Bullying" deutlicher, von "to bully" = einschüchtern. "Bullying" als Begriff hat sich aber in unserem Sprachgebrauch nicht durchgesetzt. Der Verhaltensforscher Konrad Lorenz prägtte 1963 als erster den Begriff des Mobbing. Er bezeichnete damit Gruppenangriffe von Tieren auf einen Fressfeind oder gar auf einen Gegner, der anderen überlegen ist, dort im konkreten Fall Gänsen auf einen Fuchs. Der schwedische Arzt Heinemann ging 1969 weiter, er benutzte Mobbing für das Phänomen, das Gruppen eine Person angreifen, die sich von der Norm abweichend verhält.

Erst in der heutigen Anwendung auf das Arbeitsleben bezogen wurde der Begriff durch den aus Deutschland ausgewanderten schwedischen Arzt und Psychologen Heinz Leymann. Gegen Ende der siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts forschte er über direkte und indirekte Angriffe in der Arbeitswelt. Veröffentlicht und zunehmend in die öffentliche Diskussion bei Gewerkschaften, Arbeitgebern und Medizinern aufgenommen wurden seine Forschungen aber erst Anfang der neunziger Jahre.

Die Definition von Mobbing. Wie erkenne ich denn nun, ob Mobbing schon stattfindet? Mobbing im heutigen Sinne bedeutet, dass jemand fortgesetzt schikaniert, geärgert, passiv in Form von Kontaktverweigerung überwiegend gemieden oder sonst wie in seiner Würde andauernd verletzt wird. Mobbing kann auch bedeuten, dass man unterfordert wird. Man bekommt andauernd Tätigkeiten zugewiesen, die einen unterfordern oder nicht dem Ausbildungsstand entsprechen. Mobbing kann Informationsverweigerung und Ignorierung bedeuten. Das kann am Arbeitsplatz geschehen, aber auch in Organisationen, in der Schule, in Vereinen oder in Gruppen. Während man in Vereinen oder Gruppen dem Mobbing noch ausweichen kann, indem man sich selbst zurückzieht, ist es am Arbeitsplatz oder der Schule eher nicht möglich. Man lebt hier sozusagen in einer Zwangsgemeinschaft und muss sich irgendwie arrangieren.

Es gibt über Mobbing keine allgemeine anerkannte Definition. Aber es haben sich folgende Kriterien unter Wissenschaftlern für das Feststellen von Mobbing gebildet: Mobbing bezieht sich nicht auf eine einzelne Handlung, sondern auf ein Verhaltensmuster. Die Handlungsweisen sind nicht einmalig, sondern systematisch. Sie wiederholen sich also ständig. Als negative Handlungen im Mobbingverhalten lassen sich verbale und nonverbale erkennen, also entweder Beschimpfungen oder das Vorenthalten von Informationen. Solche negative Handlungen können auch physischer Natur sein, etwa durch Verprügeln des Opfers. Sie gelten dann als aggresiv, feindselig, unethisch und destruktiv. Auch sexuelle Belästigungen am Arbeitsplatz können Mobbingattacken sein. Es reicht schon die verbale sexuelle Belästigung. Aber auch die physische handgreifliche ist Mobbing. 

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Depressionen ade

Depressionen sind immer noch ein Tabu!

Über vier Millionen Deutsche leiden unter ernsthaften akuten Depressionen. Zwölftausend Selbstmorde jährlich – die hohe Dunkelziffer nicht mal eingerechnet – sind auf psychische Erkrankungen zurückzuführen. Seriöse Schätzungen des Gesundheitsministeriums gehen davon aus, dass gut zehn Millionen Menschen bis zum 65. Lebensjahr eine Depression bekommen. Depressionen sind mittlerweile zu einer Volkskrankheit geworden. Man schätzt den volkswirtschaftlichen Schaden durch Depressionen jährlich auf bis zu 30 Milliarden Euro durch Arbeitsausfall, Frühverrentung und Behandlungskosten.

Mehr als 200 Millionen Menschen weltweit leiden nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an Depressionen. Damit wird der immense Druck deutlich, der in unserer modernen Gesellschaft druch Depressionen besteht. Das Thema ist wirklich sehr ernst zu nehmen. Dieses Ratgeber-eBook macht damit den Anfang und bietet eine Art "Erste Hilfe" für Betroffene und Angehörige. Wer an Depressionen leidet, hat es nicht leicht. Denn er muss nicht nur die Krankheit ertragen. Depression ist ein Stigma, das mit vielen Vorurteilen behaftet ist – obwohl so viele Menschen betroffen sind. Oft schlagen ihnen Ablehung, Unverständnis und auch Angst entgegen.


Sie gelten als schlapp, verweichlicht und willenschwach. Die meisten Menschen würden eine Diagnose "Migräne" einer Diagnose "Depression" vorziehen. Denn Depressionen werden oft unterschätzt und irgendwo zwischen Schnupfen und Einbildung angesiedelt. In Wirklichkeit aber handelt es sich um eine lebensgefährliche Krankheit! Lebensgefährlich nicht nur für den Betroffenen, sondern auch für sein Umfeld.

Wie gefährlich es sein kann, hat die Suizid-Katastrophe des Germanwings-Flugs 4U 9525 über Seyne-Les-Alpes im März 2015 gezeigt. Hier hat ein unter Depressionen leidender Co-Pilot das Flugzeug absichtlich gegen ein Bergmassiv gesteuert und dabei 150 unschuldige Menschen mit in den Tod genommen! Wer Menschen bei einem Selbstmord mit in den Tod nimmt, der begeht einen sogenannten "erweiterten Suizid", dies geschieht in Deutschland nach Schätzungen etwa 50 Mal pro Jahr. Nach wissenschaftlichen Angaben erkrankt jeder fünfte Bundesbürger einmal im Leben an einer Depression.

Und noch drei erschrekende Fakten kommen hinzu: Depressionen betreffen immer mehr jüngere Menschen, oder andersherum gesagt: Die Depressiven werden immer jünger. Und in unserer Gesellschaft wird der Zusammenhang zwischen Depression und Arbeitslosigkeit immer deutlicher. Denn entsprechende Fachkliniken haben immer öfter neben der Depression auch die Ursache Arbeitslosigkeit mit zu "behandeln". Und drittens finden sich in Nervekliniken immer häufiger Patienten mit Schulden wieder. Das ist ein Teufelskreis: arbeitslos, wohnungslos, jung, perspektivlos und Schulden – null Chancen für die Zukunft. Und dann ist die Depression nicht mehr weit entfernt. Eine gewisse Zwangsläufigkeit der Ereignisse trifft hier zu. Und häufig lassen dann Beziehungsprobleme nicht mehr lange auf sich warten. Welche Beziehung oder Ehe hält das auch schon aus?

Im medizinischen Bereich, etwa wenn der Patient Übergewicht hat, unter Diabetes leidet, Bluthochdruck sowie einen gestörten Fettstoffwechsel hat, spricht man von einem metabolischen Syndrom, also einem Vielfachproblem, einem hoch toxischen, hoch vergifteten Zustand. Im übertragenen Sinne kann man das von der oben beschriebenen Klasse von Depressiven auch behaupten. Es ist einfach ein Teufelskreis.

Niedergeschlagen und bedrückt

Eine Depression wird oberflächlich und im allgemeinen Sprachgebrauch mit Niedergeschlagenheit beschrieben. Man ist nicht gut drauf, kann sich weder großartig freuen, noch richtig traurig sein. Irgendwie ist man abwesend von dieser Welt. Depressive grübeln und können sich schließlich nicht mehr auf ihre Arbeit konzentrieren. Man fühlt sich dumpf, hohl, leer und ist antriebsschwach dazu. Will man einen Depressiven aufmuntern, geling einem das nicht. Depressive sind schwer ansprechbar. In schweren Fällen sind sie total lethargisch bis reizbar aggresiv. In diesem großen Spannungsbogen begegen wir Depressionen.

Depressionen sind immer noch Tabu! Ein großes Problem ist der gesellschaftliche Umgang mit Depressionskranken. Das Thema wird vielfach immer noch tabuisiert. Betroffenen selbst fällt es schwer, mit anderen über ihre Krankheit zu reden. Das Verständnis für Depressionen in der Öffentlichkeit wird zwar mehr und mehr, nicht zuletzt durch prominente Beispiele, größer. Dennoch ist es auch heute noch weitgehend ein Tabuthema. Man weiß nur schwer damit umzugehen. Wie behandelt man beispielsweise einen Depressiven am Arbeitsplatz? Was kann man ihm noch zumuten? Wie spreche ich ihn sozusagen "artgerecht" an, um nicht ins Fettnäppchen zu treten beziehungsweise bei ihm einen akuten Depressionsschub auszulösen?

Wann bricht die große Krise aus? Depressive können nämlich an einem Tag völlig normal sein und ihren Pflichten gewissenhaft nachkommen, während mit ihnen am nächsten Tag nichts anzufangen ist. Ein weiteres Problem besteht darin, Depressionen rechtzeitig treffend zu erkennen. Selbst schon von Depression Betroffene nehmen diese als solche nicht immer gleich wahr. Vielfach wird an der Oberfläche, an den Symptomen behandelt. Bei Bauchschmerzen wird eine Magenspielung angeordnet. Bei Migräne gibt es Medikamente. Beklemmungen in der Brust werden in die Nähe eines Herzinfarktes geschoben. Rückenschmerzen werden mit Massagen und Spritzen behandelt. 

Und überall wird ein teurer Diagnoseapparat mit Röntgenbildern und Ultraschall in Gang gesetzt, ohne aber an den Kern der Krankheit zu kommen. Das liegt natürlich auch an den Patienten selbst, die sich nicht ganzheitlich ihrem Arzt mitteilen. Da steht dann nur das akute Problem Rücken beispielsweise im Vordergrund oder Schlafstörungen. So mancher wurde so schon Tabelettenabhängig, weil er jahrelang mit Schlafpillen behandelt wurde, anstatt mal an die Depression ranzugehen. Viele Patienten sehen auch bei sich selbst nicht einmal eine Depression und ignorieren Teile ihrer Beschwerden, weil sie erst einmal akut versorgt werden wollen. Das ist genau so, als wenn sich zwei Magersüchtige Frauen begegnen. Jede von ihnen fühlt sich der anderen gegenüber immer noch als ausgesprochen fett, auch wenn sie bereits nur noch 40 Kilogramm wiegt.

Dieses eBook zur Selbsthilfe (68 Seiten) gibt es HIER UND JETZT!

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Stalking

Wehren Sie sich!

Eine andere Person macht Ihnen das Leben zur Hölle, weil diese Sie verfolgt und belästigt? Sie fühlen sich dem Psychoterror dieser Person einfach nicht mehr gewachsen? Ihr Privates wie auch berufliches Leben ist durch diese Hexenjagd extrem beeinträchtigt, weil Sie nicht ruhig schlafen und klar denken können? Sie leben mehr und mehr in Angstzuständen und fühlen sich der Situation hilflos ausgeliefert? Dann sind Sie ein Opfer von "Stalking"!

So genannte "Stalker" nennt man Personen, die andere Menschen massiv verfolgen und belästigen, so dass diese physische oder/und psychische Schäden erleiden bzw. erleiden können. Gegen so genannte Stalker, gibt es mehrere Möglichkeiten vorzugehen. Das Ratgeber-eBook "Stalking – Wehren Sie sich", soll Ihnen hierbei eine erste Orientierung geben, die richtigen Maßnahmen gegen den Stalker zu ergreifen.

Sie erhalten einen Überblick über das Thema "Stalking". Erfahren Sie was Stalker antreibt und was Sie ganz konkret als Opfer gegen die wahnsininige Treibjagd Ihres Stalkers tun können. Betrachten Sie dieses Ratgeber-eBook ab sofort als Ihren schützenden Engel. Er hilft Ihnen, den Stalker endlich loszuwerden und mit dieser unangenehmen Situation fertig zu werden – so dass Sie schnellstmöglich wieder in Ruhe Ihr Leben genießen können!

Stalking ist ein Begriff aus dem englischen und entstammt ursprünglich der Jägersprache: nämlich das Heranpirschen an Wild, auf die Pirsch gehen, präzise Informationen über die Opfer sammeln, sie einkreisen, sie an verschiedenen Orten beobachten, um sie dann im richtigen Moment zu erlegen. Daraus ist der moderne Bergriff des Nachstellens von Menschen entstanden.

Seit 2007 ist Stalking in Deutschland ein Strafbestand (von einem bis zu zehn Jahren Haft) – in anderen Ländern wird es ähnlich verfolgt und abgestaft. Dafür ist eigens ein neuer Pragraf ins Strafgesetzbuch aufgenommen worden. Bis zu diesem Zeitpunkt war Stalking nicht so bekannt und leider auf die leichte Schulter genommen worden, was für Betroffene sehr zum Nachteil war, denn sie konnten sich nicht wirksam wehren. Im übertragenen Sinn versteht man darunter die andauernde Verfolgung oder Belästigung einer Person – Psychoterror per excellence. Täter machen ihren Opfern das Leben regelrecht zur Hölle, verfolgen sie zwanghaft und bedrohlich, belästigen und terrorisieren sie, greifen sie im schlimmsten Fall sogar an oder töten sie.

Einer der bakanntesten Fälle war eine deutsche Tennis-Weltranglisten-Erste, die rund um den Globus von einem Stalker verfolgt wurde; deren Gegnerin stach er dann auf dem Platz nieder, um seinem Idol zum Sieg zu verhelfen. Die Karriere der angegriffenen Top-Spielerin war abrupt beendet – mit Millionen-Verlusten; sie fand nur mühsam und mit mäßigem Erfolg zurück in den Tennis-Zirkus.

Opfer von Stalkern wissen oft nicht mehr ein noch aus, sind total verzweifelt. Opfer werden durch den ständigen Psychoterror regelrecht krank. Mehr als 80 Prozent der von Stalking Betroffenen sind Frauen. Opfer können Ex-Ehefrauen, Freundinen, Arbeitskolegen, Nachbarn und Familienangehörige sein – aber auch Stars wie Fernsehhelden, Sängerinnen, Prominente, deren Fans ausrasten oder deren Zuneigung zu ihren Idolen angeblich nicht erwidert wird. Man kennt das ja von kreischenden Teenis, die beim Auftritt ihrer Idole in Ohnmacht fallen – so ähnlich muss man sich die total durchgeknallte Gefühlswelt von Stalkern vorstellen.

In Deutschland hat man in einem Jahr rund 25.000 Fälle polizeilich erfasst. Jedoch ist die Dunkelziffer mehrfach höher. Schätzungen besagen, dass jeder Zehnte in seinem Leben schon mal Opfer eines Stalkers oder Stalkerin geworden ist. In Deutschland geht man von offiziell 600.000 Stalking-Opfern aus. Allerdings ist die Dunkelziffer weitaus höher. Das liegt einerseits daran, dass viele Menschen aus Scham erst gar nicht die Polizei einschalten. Andererseits werden auch zahlreiche Stalking-Fälle anders "verbucht", etwa als häusliche Gewalt. Jährlich fünf Millionen Frauen und anderthalb Millionen Männer werden einer Studie nach in den USA Opfer von Stalking.

Dabei spielt in 40 Prozent der Fälle sogar Gewalt eine Rolle, in denen Täter auch physisch übergriffig werden. Es gibt zwei Tätergruppen: die eine bleibt im Hintergrund und agiert anonym, die andere nimmt sogar auf verschiedene Art Kontakt zu ihrem Opfer auf. Eifersucht und eine nicht erwiderte Liebe oder auch eine Beziehung, die in die Brüche gegangen ist, sind die Haupt-Auslöser von Stalking. Manchmal sind es auch einfach nur Mutproben, wenn ein Stalker der Queen aufs Dach steigt oder ins Bett eines Popstars. Stalking kann auch Rache sein, etwa auf einen Anwalt für den verlorenen Prozess.

Betroffene sind auch solche Menschen, die mit viel Publikumsverkehr zu tun haben wie Mitarbeiter in Banken, Geschäften oder Krankenhäuser/Arztpraxen. Es geht aber auch umgekehrt: Patienten können auch von einem Stalker, etwa Arzt, belästigt werden. Stalking kann auch unter Konkurrenten der gleichen Berufssparte vorkommen, wenn ein Mitarbeiter erfolgreicher ist oder er einem anderen Konkurrenten eine Auftrag weggeschnappt hat, dann kommen Neid und Rache hinzu, der Gedanke an Niederlage. Stalker sehen sich häufig auch selbst als Opfer.

Stalking war lange Zeit als Kavaliersdelikt gesehen, bis die ersten Todesfälle bekannt wurden. Mittlerweile steht Stalking unter Strafe. So sind bereits mehrjährige Gefängnisstrafen ausgesprochen worden. Der Knackpunkt ist immer noch der: Was passiert nach der Strafe, wie schützt man Opfer dann noch wirkungsvoll? Die Strafen sind nicht so drakonisch wie bei Mord, wo das Gericht auch noch eine lebenslange Sicherungsverwahrung bei Feststellung der besonderen Schwere der Schuld verhängen kann, etwa bei Vergewaltigungen und Missbrauch.

In diesem Ratgeber-eBook erfahren Sie, wie Sie sich gegen Stalking wirkungsvoll schützen können, wie Sie erste Anzeichen feststellen und welche Möglichkeiten Sie haben – bis hin zur Polizei, zum Gericht und zur Verurteilung des Stalkers. Allerdings müssen Sie immer Ihren eigenen Weg gehen, jedes Stalking ist sehr individuell und von Fall zu Fall verschieden.
 

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Nie mehr Flugangst

Der Suizid-Flug von Seyne-Les-Alpes

Auch vor dem Hintergrund der Suizid-Katastrophe von Seyne-Les-Alpes im März 2015 können Sie sich sicher sein: Das Flugzeug ist, statistisch gesehen, immer noch das sicherste Fortbewegungsmittel! Ja, die Absturzursache des Germanwings-Flugs 4U 9525 ist ein Mysterium, bei dem 150 unschuldige Menschen in den Tod gerissen wurden. Das könnte bei vielen Menschen die Furcht, ein Flugzeug zu besteigen, weiter verstärken. Derzeit wollen, laut einer Umfrage von N24 und Emnid, rund elf Prozent der Deutschen lieber nicht fliegen.

Jährlich sagen Geschäftsleute Millionen Flüge ab, weil sie sich vor dem Fliegen fürchten. Ökonomen haben nun die finanziellen Folgen der Flugangst berechnet – und nennen eine gigantische Summe. In der Öffentlichkeit ist eine neue Diskussion über die Sicherheit des Luftverkehrs entbrannt. Die Flugangst kostet die Wirtschaft bereits jetzt jährlich Milliardensummen. Denn Jahr für Jahr annulieren ängstliche Privat- und Geschäftsreisende in letzter Minute ihren Flug und lassen so wichtige Urlaubs- und Geschäftstermine platzen.

Fast jeder Siebte ist niemals in seinem Leben geflogen, weil er Angst vorm Fliegen hat, berichtet Xavier Tytelman, Chef des französischen Zentrums zur Behandlung von Flugangst "Centre de traitement de la peur de l´avion" (CTPA). Laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allenspach leiden 16 Prozent der Deutschen unter Flugangst. Weitere 22 Prozent fühlen sich unwohl, wenn sie ein Flugzeug besteigen. In den übrigen europäischen Ländern sieht es ähnlich aus. Flugzeugkatastrophen wie der jüngste Crash von Germanwings dürften bei Leuten, die ohnehin Flugangst haben, die Furcht vorm Fliegen noch zusätzlich verstärken. 

Nach den Attentaten vom 11.September haben es viele Leute vermieden, Flugzeuge zu besteigen. In den USA sind damals viele auf das Auto umgestiegen. Der Umstieg auf das Auto kann aber gefährlich sein. In Amerika hat sich das Staurisiko erhöht. Innerhalb von zwölf Monaten nach dem 11.September 2001 sind schätzungsweise 1600 mehr unfallbedingte Todesfälle registriert worden, als es statistisch zu erwarten gewesen wäre. Auch in Deutschland gaben, nach durchgeführten Umfragen, gerade mal 13 Prozent der Berfragten nach der Germanwings-Katastrophe an, das Flugzeug für das sicherste Verkehrsmittel zu halten. Dagegen stuften 55 Prozent der Deutschen das Auto als sicherstes Verkehrsmittel ein. Ein Trugschluss, denn innerhalb von nur zehn Tagen starben 2014 auf Europas Straßen so viele Menschen wie im weltweiten Luftverkehr im gesamten Jahr!

Was Sie über ein Flugzeug wissen sollten

Um sich mit dem Thema Flugangst auseinanderzusetzen, sollten Sie erst einmal etwas Grundlegendes über ein Flugzeug kennen. Wie ist ein Flugzeug aufgebaut? Wie funktioniert Fliegen? Wie sicher ist ein moderner Jet? Welche regelmäßigen Wartungen muss ein Flugzeug durchlaufen? Mit welchen Fachbegriffen müssen Sie sich beim Fliegen vertraut machen? Wie sind die Sicherheitsbestimmungen? Was passiert alles im wirklichen Notfall? Ein Flugzeug ist so konstruiert, dass die allerwichtigste Verbindung zwischen Rumpf und Flügeln besteht. Um es gleich vorweg zu sagen: Ein Flügel kann nicht abbrechen! – Wie beruhigend! Im Flugbetrieb reißt ein Flügel also nicht ab.

Da können Turbulenzen noch so groß sein. Über diese Verbindung Rumpf – Flügel werden die auftretenden Kräfte von Luft und Masse ins Gleichgewicht gebracht. Das heißt: Diese Verbindung muss ca. das 3,9-fache des Eigengewichts des Flugzeugs aushalten können. So verlangen es die Sicherheitstests. Zum Vergleich: Beim Aufsetzen im Landevorgang hält diese Verbindung etwa die 1,4-fache Kraft aus, beim Start die 1,2-fache Kraft, im Kurvenflug mit z.B. 60 Grad Neigung die 2-fache Kraft und im unbeschleunigten Horizontalflug die 1-fache Kraft.

Nur zum Vergleich: Ihr Flugzeugsitz muss Belastungen bis zum 8-fachen und mehr seines Eigengewichts aushalten können. Sie als Passagier spüren die Belastung, die auf Rumpf und Flügel einwirken, dadurch, dass Sie entweder in Ihren Sitz gedrückt werden (Beschleunigung, Steigung, Start, Kurvenflug) oder aus ihm herausgezogen werden (Landung, Sinkflug, Geschwindigkeitsrücknahme). Sechs Baugruppen hat ein modernes Verkehrsflugzeug (in Klammern die englischen Ausdrücke; in der Fliegerei ist die einzige internationale Verständigung Englisch, so auch die Kommunikation zwischen Cockpit und Tower, Kapitän und Lotsen):

⇒ Rumpf (Fuselage)
⇒ Tragflächen (Wings)
⇒ Triebwerke (Engines)
⇒ Fahrwerk (Landing Gear)
⇒ Leitwerk (Empenage)
⇒ Ausrüstung (Equipment)

Mal abgesehen von der besonderen Rumpf – Flügel-Verbindung muss die Passagierkabine (Rumpf) ganz besondere Kräfte wie Biegungen, Verdrehungen und Druck aushalten. Zum einen ist da der Innendruck, der es Passagieren auch in 10.000 Metern Höhe ermöglicht zu atmen. Zum anderen kommt aber auch der Außendruck hinzu, der durch Winde, Gewitter, Blitz, Minustemperaturen, Regen, Hagel und Turbulenzen auf den Rumpf einwirkt.

Fail Safe und Redundanz – was ist das?

Bei der Konstruktion eines Flugzeugs herrschen zwei Grundprinzipien vor: Fail-Safe-Methode und Redundanz: Fail-Safe sorgt während der gesamten Lebenszeit eines Flugzeugs dafür, dass mögliche Schäden, die trotz aller Kontrollen und Wartungen auftreten können, minimiert werden; Redundanz bestimmt, dass bei Ausfall eines Teils oder Systems ein anderes eingreift und die Aufgaben dann mit übernimmt. Beispiel: Wenn ein Triebwerk ausfällt, übernimmt das andere die Aufgaben mit. Man kann auch mit nur einem Triebwerk oder mit dreien (zweien) von vieren sicher landen. Und so wie auch Vögel einfach nur zur Erde gleiten können, ohne ihre Flügel zu schlagen, fällt auch ein Flugzeug bei Ausfall aller Triebwerke nicht wie ein Stein zu Boden, sondern kann noch kilometerweit gleiten und ohne die Kraft der Triebwerke landen.

Wartung und Check

Jedes Flugzeug wird nach jedem Flug von einem geprüften Fluggerätemechaniker am Boden gewartet. Er erteilt mit seiner Unterschrift die technische Freigabe für das Flugzeug und übernimmt dementsprechend die Verantwortung. Der Kapitän muss sich zusätzlich durch einen Rundgang ums Flugzeug (Walk Around) davon überzeugen, dass zunächst einmal rein äußerlich alles in Ordnung ist: kein Öl ausläuft, die Reifen in Ordnung sind, keine Klappen offen sind, keine Dellen bestehen, die Triebwerke in Ordnung sind und so weiter. Das geht bis hin zur Beschaffenheit der Startbahn bei Regen, Schnee und Eis, aber auch beispielsweise bis hin zur Enteisung von Tragflächen. Zusammen mit seinem Bordingenieur oder Co-Piloten geht er vor dem Start einen umfangreichen Sicherheitschek im Cockpit durch.

Alle Funktionen werden dabei überprüft, auch und vor allem die Treibstoffmenge, die für den vorgesehenen Flug nötig ist. Aber auch die Last des Flugzeugs selbst ist exakt berechnet, damit die Besatzung weiß, mit welcher Schubkraft sie abheben muss. Die Verteilung der Fracht ist wichtig, damit der Flieger nicht Schlagseite bekommt. Sollten irgendwelche Fehlfunktionen angezeigt werden, wird der Pilot die Maschine nicht starten. Und selbst im Startvorgang können noch Unregelmäßigkeiten erkannt werden. Dann wird er den Start abbrechen, selbst wenn er schon auf der Piste steht.

Damit auch Sie keine Flugangst mehr haben, lesen Sie hier weitere Informationen: HIER!

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